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Schwermetall

Der Begriff "Schwermetall" ist wissenschaftlich nicht genau definiert. Normalerweise bezeichnet man damit Metalle, die giftig auf biologische Organismen wirken können.

Üblicherweise werden folgende giftige Elemente zu den Schwermetallen gerechnet:

  • Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin und Quecksilber, die mitunter hochgiftig für Mensch und Umwelt sind
  • Kupfer, das für Menschen erst in großen Mengen gefährlich wird (Quelle, 21.08.2008)
  • Blei ist sowohl als "Giftig" als auch als "Umweltgefährlich" deklariert (Quelle, 21.08.2008)
  • Zink ist für den Menschen lebensgefährlich, trägt jedoch das Gefahrzeichen "Umweltgefährlich" (siehe unten) (Quelle, 21.08.2008)
  • Zinn trägt das Zeichen "Gesundheitsschädlich" (siehe unten) (Quelle, 21.08.2008)
  • Nickel trägt das Zeichen "Gesundheitsschädlich". Viele Menschen reagieren allergisch auf Nickel, es kann Kontaktallergien auslösen (Quelle, 21.08.2008)
  • Cadmium ist hochgiftig, es trägt u.A. die Gefahrzeichen "Sehr Giftig" und "Umweltgefährlich" (Quelle, 21.08.2008)
  • Chrom ist in manchen Verbindungen sehr giftig für den Organismus, es kann die Erbsubstanz von Zellen schädigen und somit krebserregend wirken. Daher ist es als "Gesundheitsschädlich" deklariert (Quelle, 21.08.2008)
  • Uran ist radioaktiv und hochgiftig (Quelle, 21.0.2008)

Quelle, 21.08.2008)

Giftwirkung von Schwermetallen

Gefahrsymbol Xn Gefahrsymbol N Gefahrsymbol T/T+
Gefahrzeichen Xn: Gesundheitsschädlich Gefahrzeichen N: Umweltgefährlich Gefahrzeichen T/T+: Giftig / Sehr Giftig

Die biologische Giftwirkung von Schwermetallen kann unterschiedlich sein. Chrom wirkt beispielsweise mutagen, das heißt, es verändert die Erbinformation der Zellen, mit denen es in Kontakt kommt, und steigert so die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken.
Viele Schwermetalle binden sich auch an Enzyme und blockieren diese. Enzyme sind die Arbeitstiere des Organismus und für alle biochemischen Reaktionen innerhalb unseres Körpers zuständig. So sorgen sie beispielsweise dafür, dass die Erbinformation intakt bleibt und sind für den Stoffwechsel zuständig. Sind sie blockiert, können sie ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen.
Häufig binden sich Schwermetalle auch an rote Blutkörperchen. Die roten Blutkörperchen transportieren normalerweise den Sauerstoff durch den Körper, zum Beispiel in Organe wie das Gehirn.